AUSWANDERERBLOG

Deutschland steigt aus der Atomenergie aus!

Posted in Politik by ruedibaumann on Mai 30, 2011

Deutschland und die Schweiz steigen aus der Atomenergie aus! Bravo Deutschland! Bravo Schweiz! Was ist mit Frankreich?


(Foto Hervé Cunff)

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  1. Henry said, on Mai 30, 2011 at 5:14 pm

    Ob es ein Bravo wird sehen wir 2035 aber ich glaube es wird eher ein Buh. Man kann die erneuerbaren Energien aus meiner Sicht stark fördern aber eine vernünftige Regierung wird immer alle Optionen offen halten. Und mit der viel beschriebenen Gefahr ist das so eine Sache. Der Spiegel nennt für die friedliche Nutzung der Kernenergie bis heute weltweit mit ca. 60 Toten. Jährlich kommen pro Jahr weltweit ca. 1 Million Menschen durch den Strassenverkehr ums Leben. Allein in der Schweiz sind das etwa 330 Verkehrstote pro Jahr. Ich schlage vor der Bundesrat soll ab 2035 auf Autos verzichten. Mit der Bahn reist man gemäss Allianz ca. 60 mal sicherer aber auch hier gibt es kein Nullrisiko. Am 1959 brach der Malpasset-Staudamm bei Frejus, 421 Menschen starben. 1963 brachte in Longarone (Italien) ein Erdrutsch den Stausee zum Überlaufen, die Flutwelle forderte etwa 2000 Tote. 1979 brach der Machhu-Staudamm in Indien, die Stadt Morvi wurde überflutet. Die Zahl der Todesopfer wird oft mit mehr als 2000 angegeben. Ich schlage vor bis 2035 Staumauern ausser Betrieb setzen. Auch erneuerbare Energien sind nicht gefahrlos.Für mich ist der Entscheid der vier Bundesratsfrauen auf die Option Kernenergie vollständig zu verzichten eine Dummheit. Auch der Bau von Gaskombiwerken ist nicht das gelbe vom Ei. Das Bundesamt für Energie rechnet mit einem Aufschlag des Stromes von 15%. Die Rechnen etwa gleich schlecht wie diejenigen die die Kosten für das Schengen Abkommen mit 7 Millionen berechnet haben (Kosten 123 Millionen). Ich bin überzeugt die Stromkosten werden sich vervielfachen und damit natürlich auch der öffentliche Schienenverkehr usw. Günstige Energie ist für die rohstoffarme Schweiz lebensnotwendig. Das haben leider bei uns noch nicht alle begriffen. Die Franzosen machen das grosse Geschäft und lachen sich ins Fäustchen (78% Kernenergie)und wir kaufen von ihnen Atomstrom ein.Stehe nicht im Solde der „Atomlobby und Strombarone“Henry

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  2. Koni Kreis said, on Mai 30, 2011 at 9:32 pm

    Herr Baumann, ich habe Angst um Sie, wie Sie sorglos auf dem Dach stehen mit den Händen in den Hosensäcken.Halten Sie sich fest! Das meine ich ganz konkret physikalisch, nicht symbolisch…Gruss Koni Kreis

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  3. RB said, on Mai 31, 2011 at 8:39 am

    @HenryJa, das Leben ist lebensgefährlich, aber allein die Atomkraft birgt Risiken, die die halbe Schweiz für Generationen unbewohnbar machen könnten. Nein, auch die Franzosen werden mit wachsendem Widerstand gegen die Atomkraft rechnen müssen! Wenn die Opposition die Wahlen gewinnt, wird man auch hierzulande über ein Ausstiegsszenario abstimmen können!RB

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  4. RB said, on Mai 31, 2011 at 8:46 am

    @Koni KreisIhre Angst ist unbegründet, ich habe in grauer Vorzeit einen Bergsteigerkurs absolviert….Aber danke für ihre fürsorgliche Haltung!RB

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  5. Uli said, on Februar 14, 2013 at 11:52 am

    Wie der Spiegel auf die Zahl von ca. 60 Toten bei friedlicher Nutzung der Kernenergie kommt ist mir rätselhaft. Sicher ist, dass mindestens 56 Menschen im Umfeld des Kernkraftwerks von Tschernobyl unmittelbar an den Folgen der ionisierenden Strahlung starben. Die Berechnung potenzieller Opferzahlen fällt dabei aber unter den Tisch. Die WHO veröffentlichte 2006 zum 20. Jahrestag eine Zahl von 4000 möglichen Krebstoten rund um Tschernobyl. Dabei berief sie sich auf eine Studie des Instituts für Krebsforschung (IARC) in Lyon. Daran waren Hunderte Wissenschaftler beteiligt. Allerdings nannte die Studie selbst eine Zahl von über 9000 Opfern. Die 4000 Fälle bezogen sich nur auf die Helfer, die das AKW nach dem Unglück reinigten und direkt hohe Dosen Strahlung abbekamen, auf Evakuierte und Menschen, die in Regionen lebten, für die eine Evakuierung empfohlen war. Die Studie ging aber von 5000 weiteren Fällen aus – Menschen, die im weiteren Umfeld lebten. Doch diese hatte die WHO einfach verschwiegen…

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