AUSWANDERERBLOG

Naturalleistungen

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 27, 2007

Jean-Michel Liares, unser umsichtiger Maire hat uns einen ganzen Korb voll eingemachte Foie gras von Enten und Gänsen, Confit d’Oie und Rillette d’Oie gebracht. Das ist die grosszügige Naturalleistung dafür, dass wir seine Kühe zeitweise auf unseren Weiden grasen lassen.
Ich weiss, im nichtfranzösischen Ausland und insbesondere in der Schweiz ist Foie gras (Stopfleber) aus Tierschutzgründen sehr verpönt. Hier im Gers gehört die Delikatesse zu jedem Festessen und zählt zum „nationalen und gastronomischen Kulturerbe“.
Mama Liares geht sehr liebevoll mit ihren Freilandgänse und -enten um, wie sich alle Besucher selber überzeugen können (Gavage).

Naturalleistungen, das gegenseitige Austauschen von Esswaren, Früchten und Gemüsen, Eier und Fleisch gehört zum ruralen Frankreich wie … die Baguettes und der Vin de table.
All‘ das gehört halt ebenfalls zum patrimoine culturel et gastronomique und zum Charme des ländlichen Frankreichs. Douce France.

Foie gras

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  1. Avatar von Unbekannt susawa said, on November 27, 2007 at 5:18 pm

    Dass die Gavage einen liebevollen Umgang mit den Gänsen sein soll, bezweifle ich. Selbst wenn ich nach Frankreich auswandern würde, liesse ich mich nicht zum „Genuss“ von Foie gras oder Froschschenkeln überreden.

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  2. Avatar von Unbekannt susawa said, on November 27, 2007 at 5:18 pm

    Dass die Gavage einen liebevollen Umgang mit den Gänsen sein soll, bezweifle ich. Selbst wenn ich nach Frankreich auswandern würde, liesse ich mich nicht zum „Genuss“ von Foie gras oder Froschschenkeln überreden.

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  3. Avatar von Unbekannt Petra Wagner said, on November 28, 2007 at 1:12 pm

    Irgendwie ekelt mich der Anblick des schleimigen Breis in den Konfitürengläsern. Habe auch schon Foie gras gegessen und wüsste nicht, was daran besonsers gut sein soll.

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  4. Avatar von Unbekannt liza said, on November 29, 2007 at 10:36 pm

    Sehr geehrter Herr BaumannAuch wenn Mama Liares liebevoll ihre Gänse und Enten stopft, es gibt meines Erachtens keine Rechtfertigung dafür, ein Tier krank zu machen…

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  5. Avatar von Unbekannt Petra Wagner said, on November 30, 2007 at 8:10 am

    die verschenken doch das Zeugs, weil sie es selber nicht mögen;-)Im Ernst: Das soll ein liebevoller Umgang sein, wenn den Gänsen jeden Tag ein Drittel ihres eigenen Gewichtes in die Halsröhre gedrückt wird.Das ist ja lachhaft

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