Max auf der Reise nach Afrika
Der Senderstorch Max hat am Morgen des 6. September 2007 (voriges Jahr am 9.9.2006) seinen Brutort in Tüfingen (D) verlassen und zog vorerst bis in den Kanton Aargau. Am folgenden Tag gelangte er übers Mittelland bis westlich von Lausanne. Am 8. September legte er eine Riesenetappe zurück: Er flog mit Rückenwind zuerst dem Rhonetal entlang und später über Nîmes fast 500 km weit bis nach Narbonne im südlichen Frankreich! Störche fliegen nur selten mehr als 400 km pro Tag. Bestimmt wird er in den nächsten Tagen quer durch Spanien und später wiederum nach Marokko ziehen.
Im Jahr 2007 hat Max nördlich des Bodensees zum sechsten Mal Junge erfolgreich aufgezogen. Die Störchin ist 1999 in Avenches (VD) geboren, schritt aber erst im Alter von 3 Jahren zum ersten Mal selber zur Brut. Sie hat bisher sämtliche Winter in Nordafrika verbracht.
Der Senderstorch Max setzte seine Reise fort. Am 9. September überquerte er die Pyrenäen und gelangte in die Gegend östlich von Lerida (E), wo er wohl infolge der schlechten Witterung während 24 Stunden blieb!
Die Reise von Max kann auf der Internetseite des Naturhistorischen Museums Freiburg verfolgt werden: Naturhistorisches Museum Freiburg
Dieser Schwan im Naturschutzgebiet Häftli bei Büren a.d. Aare ist (noch) nicht ausgewandert…..

Der Storch Max zieht weiterhin nur sehr langsam durch Spanien. Nachdem er über zwei Tage bei Herencia gerastet hatte, flog er 80 km weiter bis nach Almagro (Castilla-la-Mancha), etwa 180 km südlich von Madrid.(Mitteilung am 19.9.2007 erhalten)
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Freiburg, 27. September 2007Der Storch Max ist wieder unterwegs! Nach einem einwöchigen Aufenthalt in Castilla-la-Mancha zog er gestern Mittwoch 140 km weiter bis nach Andalusien. Im Laufe des Nachmittags erreichte er Cordoba, wo er auch die Nacht verbracht hat.Mit freundlichen GrüssenAdrian AebischerAndré FaselNaturhistorisches Museum
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Freiburg, 5. Oktober 2007Die Wetterverhältnisse haben sich verbessert. Max profitierte von dieser günstigen Wetterlage und verliess Córdoba. Er umflog Sevilla und begab sich 140 km in Richtung Südwesten.Die Nacht verbrachte er in der Nähe von Sanlucar de Barrameda und befindet sich nun inmitten der „Marismas del Guadalquivir“ unweit des bekannten Naturschutzgebietes Coto Doñana.Wir wünschen ein gutes Wochenende.Freundliche GrüsseAdrian AebischerAndré FaselNaturhistorisches Museumch. du Musée 61700 Fribourg
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Der Senderstorch Max hält sich seit 2 Wochen in Andalusien, in der Nähe der Mündung des Guadalquivirs auf. Meist sucht er seine Nahrung wenige Kilometer südwestlich von La Puebla del Rio, er macht aber gelegentlich etwas weiter entfernte Ausflüge. Die Fläche, die er seit seiner Ankunft abgesucht hat, beträgt etwa 200 km2.(Mitteilung Naturhistorisches Museum Freiburg)
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