Young Boys – Basel 5 : 1
Das war wieder mal ein richtiges Fussballfest! Drei Generationen im ausverkauften Wankdorfstadion sind begeistert!




Schweinehochhäuser in China
Ein Schweineleben für alle Beteiligten!
13. AHV verprassen…
Zu Besuch bei den Neinsagern. Im Kanton Luzern wird auf den grünen Matten nach dem langen Winter überall Bschütti eingerieben. Ist auch dringend notwendig: hier soll es mehr Schweine haben als Leute.
Zum ersten mal in meinem Leben in Schwyz: die Nebel hangen tief in der Rotenfluh-Mythenregion. Der Ortsrundgang in Schwyz zeigt viele Herrenhäuser des Landpatriziats, finanziert durch das frühere Söldnerwesen. Der Hauptplatz wird von Pfarrkirche und Rathaus dominiert und durch den regen Autoverkehr belebt. Ein Gemälde der Schlacht bei Sempach ziert die Fassade. Der Landbote der Innerschweiz berichtet über die gestrigen Regierung- und Parlamentswahlen: die SVP hat gewonnen, alle anderen Parteien haben verloren. Hauptthema war die Asylproblematik. Die Kandidatenplakate werden entfernt oder mit neuer Werbung überklebt.
Überall wird Personal gesucht. Das Bundesbriefmuseum ist am Montag geschlossen. Im Restaurant am Rathausplatz darf noch geraucht werden.

Weiterfahrt mit Postauto und Südostbahn zum Kloster Einsiedeln. Entlang dem Rothenturm-Hochmoor, wo die Schweizer Armee vor langer Zeit einen Waffenplatz errichten wollte. Mit einer Volksinitiative und mit einer der wenigen gewonnenen Abstimmungen konnte das im letzten Moment verhindert werden.

Einsiedeln, auch hier war ich noch nie, obschon das Kloster Einsiedeln jährlich von hunderttausenden Besuchern und Pilgern besucht wird. Es trieft von Gold und Reichtum! Jede Mutter Gottes und jede Türfalle ist vergoldet. Spenden und Legate sind willkommen.

Die Reise geht weiter an den Zürichsee. Die Goldküste glänzt in der lichten Abendsonne. Einzelne privilegierte private Seeanstösser haben die Schweizerfahne gehisst: schliesslich hat eine deutliche Mehrheit am Sonntag Nein gesagt zu einem öffentlichen Seeuferweg…

Letzte Etappe: Spaziergang durch die Zürcher Bahnhofstrasse. Am Paradeplatz steht immer noch das eindrückliche Gebäude der Crédit Suisse. Die UBS wird renoviert. Überall die jungen, smarten Banker wie eh und je, ausser dass sie jetzt alle weisse Apple-Kopfhörer im Ohr haben.
Reiche Schweiz, teure Schweiz, verbaute Schweiz, schöne Schweiz.
Schweizer Solarpreis
Das denkmalgeschützte Bauernhaus von 1813 im bernischen Münsingen produziert inzwischen mit seiner PV-Anlage jährlich 78’400 kWh und damit 142% des eigenen Energiebedarfs (6 Wohnungen)!
Die Energiewende ist möglich!


Gigantismus
Wachse oder weiche, leider überall auf der Welt das uneingeschränkte Prinzip wenn es um Landwirtschaft geht. https://www.facebook.com/ruedi.baumann/posts/pfbid02NayFDF176z3oEJRfR93jXu6mEL8Gzqk4maAX4WrKeLiHyZqNyGg3hc6TL2CV3t3bl

Wenn die Direktzahlungen gegen oben gedeckelt würden könnte man diesen verhängnisvollen Trend zumindest bremsen. Grösser ist nicht immer besser, ganz im Gegenteil!
Haben Sie schon mal die Schweine-Tierfabriken in China gesehen?
Baulandbauern

Vor einem halben Jahrhundert, 1973, habe ich die oben stehende Diplomarbeit an der ETH geschrieben. Seither ist in der Schweiz (und nicht nur hier) viel Land verbaut worden. Bauernland! Aktive oder ehemalige Bauern haben Bauland veräussert und sind Millionäre geworden. Jetzt beklagen sich die Bauern über das Wirtschaftswachstum, über die 10-Millionenschweiz und die mangelnde Ernährungssicherheit….
Aber es waren und sind die Bauern und vor allem ihre rechtsbürgerlichen Vertreter in der Politik, die ein griffiges Bodenrecht, eine richtige Mehrwertabschöpfung und eine vernünftige Raumplanung verhindert haben und weiterhin verhindern.
Leider helfen da heute auch Traktorendemonstrationen nicht weiter…







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