Lyssbachstollen
Ich bin am Lyssbach aufgewachsen. Auf der Inselmatt. Der Lyssbach fliesst vor dem Bauernhof, der Gewerbekanal hinten vorbei und bildet damit eine Art Insel. Der Bach ist ein fantastischer Spielplatz, ein ruhiges Gerinne, er kann aber auch zu einem reissenden Strom anschwellen und über die Ufer treten.
Bekanntlich haben die Überschwemmungen in den letzten Jahrzehnten wegen den zunehmenden Bodenversiegelungen laufend zugenommen und in Lyss Millionenschäden verursacht. Dank dem nun eröffneten, 2,5 km langen Hochwasserstollen sollten nach menschlichem Ermessen in Zukunft alle Hochwasserspitzen ohne Probleme verkraftet werden können.
Ich nutze jeden Schweizaufenthalt für eine Lyssbachwanderung.
So sieht das gewaltige Einlassbauwerk zur Zeit aus:
So ist das heute…
…und ich habe von meinem 6-jährigen iBook G4 auf MacBook Pro gewechselt weil ich diverse Programme nicht mehr aktualisieren konnte. Zehn mal mehr Kapazität auf dem Harddisk, schnellere Verarbeitung, neue Programme… aber dafür muss ich viel umlernen. Zum Gück haben wir Kinderlein die sich da auskennen…
Historisches
Heuet vor mehr als einem halben Jahrhundert…
Familie Baumann im Heuet…
… immer dabei der „Auswanderer“ (im Vordergrund)…
… das gab Durst!
New York, Mexico und Japan
Die etwas andere Diaschau von meinem Bruder Kurt aus New York, Mexico und Japan…
Süssmost – Jus de Pomme
Jetzt ist Zeit für Süssmost! Pasteurisiert, gesund und sehr lecker! Leider dieses Jahr schon ausverkauft! Bestellen Sie doch einfach schon für 2012!
Habakuk
Im Hinblick auf die Solothurner Filmtage ein köstlicher Kurzfilm von Matto Kämpf:
Swiss community
Eigentlich bin ich kein Fan von Schweizervereinen im Ausland. Wir erwarten schliesslich auch immer, dass sich die Ausländer integrieren, die Sprache lernen und sich mit der neuen Heimat beschäftigen und Land und Leute kennenlernen.
So gesehen finde ich auch die Beteiligung von Auslandschweizer-Kandidaten an den eidgenössischen Wahlen reine Folklore. Erstens wird nie einer gewählt (weil zu wenig bekannt) und zweitens sehe ich nicht ein, warum beispielsweise ein Auslandschweizer aus Honolulu besser geeignet sein soll die Probleme des Landes zu lösen, als ein Kandidat aus Ostermundigen…
Dennoch, die Schweiz stellt den Auslandschweizern eine tolle Plattform zur Verfügung, damit die Heimwehschweizer sich auch in der Fremde wie zu Hause fühlen:
Aber sehen Sie selbst!
Der Verdingbub
Ein Film von Markus Imboden
Basierend auf 100’000 wahren Geschichten erzählt der Film in bewegenden Bildern das Schicksal von Max, der als Waisenkind auf einem Bauernhof im Emmental verdingt wird.
Der Film leistet meines Erachtens einen wichtigen Beitrag an die historische Aufarbeitung eines dunklen Kapitels der schweizerischen Sozialgeschichte.
Wer soll uns ernähren, die Bauern oder die Banken?
„Die grösste Herausforderung für die Zukunft wird es sein, den galoppierenden Aufkauf von Wasser, Land, Saatgut und die Übernahme des Ernährungssektors durch Investoren und die Industrie zu stoppen. Vieles, was Jahrhundertlang Allgemeingut war, wird heute privatisiert. Es muss wieder ein Ernährungssystem entstehen, das nachhaltiger ist, ökologischer und näher bei den Menschen. Dafür werden wir weiterkämpfen.“
Interview mit Henk Hobbelink, Co-Gründer von GRAIN, zur fortschreitenden Privatisierung von öffentlichen Gütern, zur Macht der Banken und zur Wichtigkeit einer Nahrungsmittelproduktion, die wieder näher zum Menschen rückt.










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