Abzockerei mit Direktzahlungen
Schon erstaunlich, wie in der Schweiz grosse Landwirtschaftsbetriebe mit Riesensummen Direktzahlungen überschüttet werden. Gelder vom Steuerzahler notabene.
Im Durchschnitt erhielt ein Hof Les Verrières im Jura 2011 beispielsweise 143 631 Franken – das ist fast dreimal so viel wie der Schweizer Durchschnitt von 52 000 Franken.
Die Infos über diese staatliche Geldverschleuderei gelangen zwar nach wie vor nur tropfenweise an die ziemlich ahnungslose Öffentlichkeit. Man schiebt Datenschutzprobleme vor und hält im Gegensatz zur EU die einzelbetrieblichen Zahlungen an die (Gross)Bauern weiterhin geheim!
Ich sage es deutsch und deutlich: es gibt keinen Anlass und keine Notwendigkeit an einzelne Bauern mehr als 50 000 sfr. pro Jahr auszurichten. Wer mit dieser (grosszügigen) staatlichen Unterstützung nicht kostendeckend wirtschaften kann, der soll besser mit der Landwirtschaft aufhören!
PS: In Frankreich erhalten wir für die Bewirtschaftung unseres 70 ha grossen Ackerbau-Bio-Betriebs rund 15 000 € Direktzahlungen. In der Schweiz würden uns dafür mindestens 150’000 sfr. pro Jahr überwiesen…
Bohnen
Reichliche Niederschläge im Laufe des Winters haben dafür gesorgt, dass sich die Gascogne zur Zeit sehr grün präsentiert. Unsere 20 Hektaren Bio-Féveroles sind gesund und kräftig und versprechen eine gute Ernte.
Es blühen…
… zur Zeit nicht weniger als 17 wilde Orchideenarten und einige Hybriden (Kreuzungen zwischen verschiedenen Arten) auf unserer Ferme!
Einzigartig in ganz Frankreich!
Drôme und Ardèche
Die Ophrys drumana (Ophrys de la Drôme) ist eine ganz spezielle Orchidee.
Und weil es die bei uns im Gers nicht gibt, machten wir einen Zwischenhalt im Departement Drôme im östlichen Rhonetal…
… und in der Ardèche, westlich der Rhone (Château de Crusol)
So sieht das aus, wenn Orchideenexperten unterwegs sind…
pro specie rara
Das Schloss Wildegg im Aargau bietet mit seinem Lust- und Nutzgarten, seinem schöne Hofareal und der grandiosen Lage den idealen Rahmen für den jährlich stattfindenden pro specie rara Setzlingsmarkt.
Urban farming, gärtnern, Anbau von alten Nutzpflanzen…. die Selbstversorgung scheint angesichts der erfreulichen Besucherströme eindeutig im Trend!
Richard Ford: Unabhängigkeitstag
Vier Tage auf 600 Seiten und obschon eigentlich nicht viel passiert – spannend von Anfang bis Schluss! Der Mann kann schreiben!
Unabhängigkeitstag ist ein grossartiges Psychogramm des modernen Amerika.
Ich-Erzähler und Protagonist ist Frank Bascombe, ein Immobilienmakler aus New Jersey, den der Leser am Wochenende des Unabhängigkeitstags begleitet und für das sich der Protagonist vorgenommen hat, mit seinem Sohn einen Ausflug zu machen und auf die Probleme einzugehen, die dieser zu haben scheint. Zusätzlich trifft Frank Bascombe an diesem Wochenende unter anderem seine Ex-Frau, seine Mieter, einen Angestellten, seine Freundin und ein Klienten-Paar, das Schwierigkeiten hat, das geeignete Haus zu finden.
Vernissage Berns Aare
Die Aare gehört zu Bern wie das Münster und das Bundeshaus. Sie hat nicht nur viele Schlaufen, sondern auch viele Facetten. Dieser Vielfalt geht das neue Buch aus dem Haupt Verlag nach – Berns Aare stellt mit spannenden Texten und schönen Bildern die Aare von Muri bis zum Wohlensee in den Mittelpunkt.
Heute war Vernissage im Infozentrum Eichholz… an der Aare natürlich!
Ein schöne Buch mit interessanten Texten und einzigartigen Fotos: ein ideales Geschenk für alle Aareschwimmer und Heimwehberner!























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