Videoinstallation
<p><a href=“https://vimeo.com/247451973″>Videoinstallation "La vie" – Museum für Kommunikation, Bern</a> from <a href=“https://vimeo.com/user17052966″>TON UND BILD GMBH</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a>.</p>
Jakobsleiter von Ljudmila Ulitzkaja
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.10.2017
„Jakobsleiter“ erklärt Rezensent Hans-Peter Kunisch, ist einer dieser Romane, in die man sich hineinlesen muss, von deren Beginn man sich nicht täuschen und nicht abschrecken lassen darf, denn Spannung entwickelt sich erst in der zweiten Hälfte des Romans und erst dann versteht man auch, worum es im Kern geht, ermuntert der Rezensent: ein Mann und eine Frau, ein Ehepaar und ihr Konflikt, beide Opfer des Sowjetsystems, wenn auch auf verschiedene Weise: Er ist politisch, ideologisch und philosophisch ein unverrückbarer Intellektueller. Sie ist eine parteihörige, egozentrische „proletarisch-launische Bohèmienne“ und Verräterin ihres Ehemanns, wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt. Beide haben ihr Vorbild in den Großeltern Ulitzkajas, erfahren wir. Doch im großen Ganzen geht es der Autorin mehr um „literarische Wahrhaftigkeit“ als geschichtliche Realität. Ein spannendes, aufschlussreiches und nachdrückliches Buch, das nach und nach eine regelrechte „Panorama-Qualität“ entfaltet, so der überzeugte Rezensent.
Eine kurze Geschichte der Menschheit
Die Geschichte der menschlichen Kulturen wurde von drei großen Revolutionen geprägt. Die kognitive Revolution vor etwa 70000 Jahren brachte die Geschichte überhaupt erst in Gang. Die landwirtschaftliche Revolution vor rund 12000 Jahren beschleunigte sie. Und die wissenschaftliche Revolution, die vor knapp 500 Jahren ihren Anfang nahm, könnte das Ende der Geschichte und der Beginn von etwas völlig Neuem sein.
Das Buch von Yuval Noah Harari erzählt, welche Konsequenzen diese drei Revolutionen für den Menschen und seine Mitlebewesen hatten und haben.
Warum liessen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Laufe der Jahrtausende glücklicher gemacht?

http://www.zeit.de/angebote/buchtipp/harari/index
Ein tolles Buch, lässig geschrieben, da wird viel Wissen mit einer Prise Humor verbreitet so dass man gerne weiter darüber nachdenkt!
Apfelbäume pflanzen
Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.

Massaker von Oradour
Die tief hängenden, trüben Wolken und der Nieselregen passen irgendwie zu der Gedenkstätte in Oradour-sur-Glane in de Nähe der Stadt Limoges. Am 10. Juni 1944 haben die Nazis hier ein furchtbares Massaker angerichtet: die ganze Dorfbevölkerung, 642 Menschen, darunter mehr als 400 Frauen und Kinder wurden durch die Waffen-SS brutal ermordet und verbrannt. Nur 6 BewohnerInnen überlebten schwerverletzt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Oradour
Die Ruinen des Dorfes, der noch intakte Friedhof und das Museum zeigen am Beispiel von Oradour eindrücklich, wieviel Leid der Zweite Weltkrieg über das Land gebracht hat. Niemals vergessen! Souviens-toi! Remember!








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