AUSWANDERERBLOG

Wer möchte einen schönen Hof…

Posted in Diverses by ruedibaumann on Juni 12, 2012

… in Frankreich kaufen?
Ein befreundetes Schweizer Ehepaar hier in unserer Gegend verkauft seinen komplett renovierten Landsitz mit Gästewohnungen. Alleinlage, Rundumsicht auf die Pyrenäen, 30 Hektaren Landfläche, geeignet auch für zwei Parteien, Preis verhandelbar!

Für Objektbeschreibung, Bilder, Preisvorstellung usw. hier klicken

Artware from New York

Posted in Diverses by ruedibaumann on Mai 28, 2012

Dear Friends and New York Fans
You will see from the main page which cover won for the calendar, thanks for your suggestions.
We did not go anywhere the last few month, so all my projects are about New York.

March, April, May

MAR Together with a pew partners I got a 35 mm slide scanner.
Here a few images I took during my first year in New York 1979
and only scanned recently.

APR One of the grounded Space Shuttles was buzzing New York
before being installed as an museum piece on the WWII
Airplane Carrier Intrepid. After getting a good image of it
I scavenged the web for a few earlier Flyovers.
(It is ironic and sad that we cannot fly supersonic or go to space at the moment)

MAY The FRIEZE ART FAIR mad a stop in New York (on Randall Island)
It looks that a few visitors found their smart phones more interesting than the art.

Regards
Kurt Baumann

Orchideen-Bestäuber

Posted in Diverses by ruedibaumann on Mai 22, 2012

Damit sich die Orchideen fleissig weitervermehren, sind die meisten auf tierische Bestäuber angewiesen. Zum Beispiel auf verschiedene Wespen- und Bienenarten.

Und so wohnen die Wildbienen…

…in Türmen mit Aussicht! Sie sehen fast wie Termitenbauten aus, nur sind viel kleiner.

Bärner Züpfe

Posted in Diverses by ruedibaumann on Mai 20, 2012

Man konnte sich die ganze Woche darauf freuen: am Sonntag gab es zum z’Morge auf unserem Hof im Bärnbiet immer Züpfe. Und Kakao!

Rezept für Anfänger:

Zutaten für zwei Züpfen:

1 kg Weissmehl
1 Esslöffel Salz
150 g Anke (Butter)
6 Deziliter Milch
1 Würfel Presshefe (42g)

Zubereitung:

Butter schmelzen
Milch beigeben (bis fingerwarm)

Mehl in Schüssel
Salz zugeben und durchrütteln
Seeli machen und Hefe darin auflösen
Kneten und schlagen bis es nicht mehr an den Fingern klebt
unter feuchtem Tuch ruhen lassen (es muss um das doppelte aufgehen)

für zwei Züpfen 4 Trädel rollen
jeweils zwei Trädel im Kreuz übereinanderlegen und rechts immer ungerdüre züpfle (vorher mit Handtuch üben)
auf Blech und Backtrennpapier 20 Minuten in kühler Temperatur aufgehen lassen

oben mit Eigelb anstreichen
in Ofen mit Ober- und Unterhitze (220°) erchlüpfen und backen lassen bis sie schön braun sind

Rezept Ruth Zaugg

Ä GUETE!

Tierliebe

Posted in Diverses by ruedibaumann on Mai 15, 2012

Die kleine Bäuerin mit ihrer Ziege… schnuuusig!

Trophäensammlung

Posted in Diverses by ruedibaumann on Mai 4, 2012

Die dichte Rehpopulation in der Gegend führt dazu, dass wir immer wieder abgestossene Gehörne finden. Inzwischen haben wir schon eine umfangreiche Trophäensammlung angelegt.
Gemäss meinem Berner Weidmanns-Buch aus dem Jahre 1968 setzen Rehböcke vom 3. bis 6. oder 7. Altersjahr normalerweise ein gutes Sechsergehörn auf. In jedem Herbst werden die Stangen abgeworfen. Anschliessend setzen die Rehböcke bis zum Frühjahr neue auf, fegen sie und verlieren sie im Herbst oder Winter wieder.

Geweihzyklus

Die Redensart „sich die Hörner abstossen“ bedeutet übrigens (sexuelle) Erfahrungen sammeln; sich austoben, um dadurch ruhig zu werden; durch Erfahrung besonnener werden.

Ob das nur für Menschen gilt?

Mali

Posted in Diverses by ruedibaumann on April 8, 2012

Statt eines eigenen Beitrages der Hinweis auf den beeindruckenden Bericht „Oh Mali…“von Adrian Krebs in seinem Adis Agro-Blog (mit Tagebuch-Links von seinem Praktikum in Bamako).

Familiengeschichte

Posted in Diverses by ruedibaumann on April 3, 2012

Ich bin im kleinen Bauerndorf Wileroltigen im Berner Seeland heimatberechtigt. Wie es dazu kam, hat kürzlich Carlo Steiner, ein befreundeter junger Historiker bei seinen Recherchen im Staatsarchiv des Kantons Bern herausgefunden. Er schreibt mir dazu folgendes:

„Offenbar waren die Baumanns schon immer notorische Querulanten, die sich gerne mit einem ganzen Dorf oder der Obrigkeit anlegten 😉 Jedenfalls sind sie nur so zu ihrem Heimatrecht in Wileroltigen gekommen. Im Anhang schicke ich Dir die Abschrift eines Eintrages aus dem Berner Ratsmanual (Sitzungsprotokoll des Grossen und Kleinen Rates). Es handelt sich um ein höchstrichterliches Urteil des Kleinen Rates vom 11.6.1733 in der Sache Baumann gegen Wileroltigen.“

„Wir Schultheiss und Raht der Stadt [und Republic] Bern thund [offenlich] kund hiemit; Als dann vor uns gelanget die Streitigkeit zwüschen Hans Bumann im Hattenberg, seinem Weib und Kinderen eines; denne der Gemeind WeilerOltigen Anderen; und denen Gemeinden Kerzerz, Fräschelz, Gurbrü und Gollathen, dritten Theils, harlangend von der Bumannischen Heimathrecht, zu wüssen, ob sie dasselbe hinder gedachtem WeylerOltigen zu haben gnugsam bewiesen oder nicht? Worüber Unser Ambtsmann Auff Laupen underem 6. Decemb. fendrigen- wie auch den 9. Merz diss Jahrs, und Unsere verordnete AusburgerCammer den 21. Aprilis nechsthin geurtheilet, die Ausgeschossenen von WeylerOltigen aber vor Uns recurriert; dass darauffhin, und nachdeme Wir die Allseitigen Partheyen durch eine Commission ferneren anhören, gründ und gegen Gründ erdauren, die Gestaltsamme dann Uns referieren lassen, Wir hiemit zu recht erkennt und gesprochen: dass sowohl durch ermelt Unseren Ambtsmann von Laupen, Als die AussburgerCammer wohl geurtheilt, auf Seithen der Gemeind WylerOltigen aber übel vor Uns recurriert worden, einfolglich die Bumannische obgemelt Jhr Heimath- Burger- und Dorffrecht hinder WeilerOltigen haben, und dasige Gemeind Sie als die Jhrigen zu erkennen, anzenemmen und zu halten schuldig seyn solle. Sie die Gemeind WylerOltigen gegen die Bumann um die samtlichen Cösten auff moderation hin, gegen die vier Gemeinden aber nur ums ausgeben Gelt verfellende. Jn Krafft [diss Brieffs, urkundlich mit Unser Stadt Secret Jnsigel verwahrt und geben].“ StABE AII 725, Ratsmanual Nr. 139, (11.6.1733) S. 581f.

„Anders als heute, war das Heimat- oder Bürgerrecht im Ancien Régime von grosser Bedeutung. Denn im Gegensatz zu den Hintersassen, welche in der Gemeinde nur ein Wohnrecht hatten und dafür auch noch Steuern bezahlen mussten, konnten die Gemeindebürger an der Nutzung der kollektiven Gemeindegüter (v.a. Allmende und Wald) partizipieren und es bestand eine Unterstützungspflicht der Gemeinde für verarmte Gemeindebürger. Da das Bürgerrecht einer Gemeinde also sehr lukrativ war, für die betroffene Gemeinde aber mit hohen Ausgaben verbunden sein konnte, versuchten die Gemeinden mit allen Mitteln die Neuaufnahme von Bürgern und deren Familien in ihr Heimatrecht zu verhindern.
Die Baumanns lebten im Hattenberg, einem Teil der Gemeinde Wileroltigen. Ob als Hintersassen oder nicht ist nicht klar (das müsste man mit Hilfe der Kirchenbücher genauer abklären). Jedenfalls behauptete Hans Baumann im Besitz des Bürgerrechts zu sein, was von der Gemeinde bestritten wurde. Der Streit wurde schliesslich vor Gericht ausgetragen – die erste Instanz war der Amtmann (Landvogt) von Laupen und die zweite Instanz die Berner Ausburgerkammer (ein Ausschuss der Räte, dem u.a die Beurteilung von strittigen Heimatrechten auf dem Land oblag). Nachdem die Gemeinde Wileroltigen den Prozess in beiden unteren Instanzen verloren hatte, zog sie die Sache weiter vor die höchste Instanz. Aber auch der Kleine Rat sah das Heimatrecht der Baumanns als bewiesen an und bestätigte die beiden vorinstanzlichen Urteile. Wileroltigen musste also die Baumanns widerwillig als Gemeindebürger annehmen und sogar die Prozesskosten tragen.
Die Rolle der dritten Partei (die Gemeinden Kerzers, Fräschels, Gurbrü und Golaten) ist unklar. Sicher ist nur, dass sie vor Gericht auch Gegner der Gemeinde Wileroltigen waren. Sehr wahrscheinlich wären die Baumanns bei einem Erfolg der Gemeinde Wileroltigen bei diesen Gemeinden armengenössig geworden bzw. geblieben.“

Auch wenn ich eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem Vorfahren nicht ganz abstreiten kann, muss ich doch sagen, dass ich dem Hans Bumann sehr zu Dank verpflichtet bin, dass er 1733 mein Heimatrecht in Wileroltigen erstritten hat und es offenbar allen meinen bisherigen Vorfahren gelungen ist, es zu behalten!
Ohne seinen hartnäckigen Einsatz wäre ich sicher auch heute noch Heimat- und Staatenlos und wahrscheinlich auch armengenössig (vorsichtshalber habe ich jetzt ja noch die französische Staatsbürgerschaft erworben…).

Wurzeln, racines, roots

Ferien im Midi-Pyrenées

Posted in Diverses by ruedibaumann on März 27, 2012

Von diesem herrschaftlichen Haus aus haben wir vor mehr als zehn Jahren den Südwesten kreuz und quer bereist und einen Bauernhof gesucht und gefunden. Die Dépendance gehört zu dem mustergültigen Biohof der Auslandschweizer Lis Gurtner und Bruno Papa und wurde in der Zwischenzeit total saniert und geschmackvoll eingerichtet.

Das Beste daran: das Haus kann man wochenweise ganz oder teilweise mieten und es eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für erholsame Ferien in einer wunderschönen Region, die man zumindest in der Schweiz viel zuwenig kennt. Das Haus befindet sich in der Nähe von Puylaroque, im Tarn-et-Garonne.

Weitere Auskünfte über Adresse, Verfügbarkeit, Preise und Verpflegungmöglichkeiten erhalten Sie direkt per Mail commanderie82@free.fr

Ich wünsch Ihnen einen schönen Aufenthalt im Südwesten!

Tour de France 2012

Posted in Diverses by ruedibaumann on März 16, 2012

Die Tour de France wird dieses Jahr auch das Departement Gers in unserer unmittelbarer Nachbarschaft durchqueren. Am Montag 16. Juli führt die 15te Etappe von Samatan über Saramon, Auch und Marciac nach Pau. Eine gute Gelegenheit für die Touristiker und die Landwirtschaft ihre Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten zu präsentieren.

Wir erwarten Cancellara im maillot jaune und freuen uns auf schöne Landschaftsbilder.