AUSWANDERERBLOG

Betriebszählung

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Januar 4, 2011

Heute vormittag hatten wir Besuch von einem Vertreter des regionalen Landwirtschaftsdepartementes Midi-Pyrénées. Alle zehn Jahre werden in der EU detaillierte landwirtschaftliche Betriebszählungen durchgeführt um die laufenden statistischen Daten zu ergänzen und zu präzisieren.

Im Departement Gers (Hauptort Auch) zählt man zur Zeit 7’812 Landwirtschaftsbetriebe, davon sind 200 Höfe über 200 ha gross, die durchschnittliche Betriebsgrösse ist 59 ha.

Detaillierte Strukturerhebungen finden Sie hier

Die Einkommenssituation einer durchschnittlichen Ferme im Midi stellt sich wie folgt dar:

Production totale 81’170 €
–
Consommations Intermédiaires 65’590 €
=
Valeur ajoutée 15’580 €
+
Subventions d’exploitations 28’570 €
–
Salaires, fermages, impôts sur la production 12’120 €
=
Excédent brut d’éxplitation 32’030 €
–
Dotations aux amortissements moins les transferts de charges 17’660 €
=
Résultat d’éxploitation 14’370 €
–
Charges financières mois les produits financiers 2’330 €
=
Résultat courant avant Impôt (RCAI) 12’040 €

Schwire mache…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 31, 2010

… oder o hin u wider eine ischloh!

I wünsche aune äs gfreuts 2011!

A propos „Schwire“: Es gibt Blogs, da kann man sogar etwas gewinnen! Ich habe auf Adi’s Agroblog das schöne Buch „Hag um Hag“
von Mäddel Fuchs gewonnen!
Es ist ein Requiem auf die immer seltener werdenden Holz- und Lattenzäune.

Hag um Hag, Ein Requiem

Geboren am 16.12.2010…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 17, 2010

… mitten in der Nacht! Ohne Ohrmarke.

Namensvorschläge für das Kuhkälblein (weiblich) mit Anfangsbuchstaben „D“ gesucht!

Winterweide

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on Dezember 15, 2010

Die Mutterkühe und Kälber auf der Inselmatt können wählen, ob sie sich am Schärme in der Tiefstreue, auf dem befestigten Laufhof oder auf der verschneiten, gefrorenen Weide aufhalten wollen. Sie wechseln jeweils zwischen verschiedenen Aktivitäten und Standorten ab, mehr oder weniger unabhängig von Tageszeit und Wetterbedingungen. Erstaunlicherweise bewegen sie sich aber immer alle miteinander als Gruppe. Rinder sind bekanntlich Herdentiere. Die Soziologie einer Kuhherde ist interessanter als man gemeinhin annimmt!

Das sind die beiden jüngsten Herdentiere: Dimitri und Dana

Olivenernte

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 25, 2010

Zugegeben, von einer Olivenernte zu sprechen ist übertrieben, aber immerhin haben wir endlich die ersten Früchte von den zwei selbst gesetzten Olivenbäumchen ernten können.
Das hat solange gedauert, weil die ersten Bäumchen den all zu aufrdinglichen „Liebkosungen“ der Wildschweine nicht stand gehalten haben… Wenn wir nun noch die besten Konservierungsmethoden für unsere Oliven herausfinden, dann steht einem Salade niçoise oder einem griechischen Salat nichts mehr im Wege! A propos Konservierung: Hat jemand Erfahrung damit?

Zehn Jahre Arbeit…

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 18, 2010

… steckt in diesen ersten Flaschen selbst angebauten, selbst gekelterten, selbst gepressten, selbst vinifizierten, selbst gelagerten, selbst ettiketierten, selbst degustierten Merlot „La Oueyte“ 2009 (dem Ingscheniör ist nichts zu schwör!). Nun gut, es wäre schade ihn jetzt schon zu trinken. Er kann mit zunehmenden Alter sogar noch besser werden…

So hat es angefangen…

Reben schneiden

Versuchsgarten

Es grünt

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 8, 2010

Es grünt, nicht nur in der politischen Landschaft Europas, sondern auch auf unseren Weizenfeldern…

Ferme solaire

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 5, 2010

Wie die Dépeche du midi berichtet werden im Ariège demnächst zwei ferme solaire in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von 24 ha werden ab nächstem Jahr über 100’000 Solarpanel Strom ins Netz liefern, genug für 4’900 BewohnerInnen.
An alle Atomfritze: die erneuerbaren Energien haben sogar im Atomstaat Frankreich den Durchbruch geschafft!

Ce parc, une fois terminé, s’étendra sur 24 ha et produira chaque année l’équivalent de la consommation domestique annuelle de 4 900 habitants. Sa mise en service est prévue pour février 2011 et son exploitation pour au moins vingt ans, soit la durée du bail signé entre les propriétaires des terres occupées et la société Juwy EnR.

« Mais, ajoute son directeur, on peut imaginer la prolonger 15 années de plus, techniquement ce sera possible. »

À noter qu’un deuxième projet, agri-solaire celui-là, est en cours à La Tour-du-Crieu : « Il se développera sur 7,5 ha, cinq réservés à un parc photovoltaïque et 2 à des cultures maraîchères avec comme objectif à terme l’installation d’un(e) jeune maraîcher(e). Ce projet est mené en partenariat avec le CFPPA Ariège Couserans ».

Des terres en friche qui ne présentaient pas d’enjeux agricoles
Pourquoi implanter ce parc photovoltaïque à Sabaranis ? « D’une part ce site en friche ne présentait pas d’enjeux notamment agricoles qui auraient pu générer un conflit d’intérêt ; d’autre part il est situé en Ariège, un des départements les plus ensoleillés de France ».

Die Saat geht auf

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 2, 2010

Am 18. Oktober habe ich dieses Feld gesät. Schon sind die ersten Keimlinge sichtbar. Biobrotgetreide zur Ernährung der Welt. Was, wenn sich die Saatkörner einmal weigern würden zu wachsen? Das Pflanzenwachstum ist und bleibt ein Wunder der Natur!

Landbewirtschaftung IV

Posted in Agrikultur by ruedibaumann on November 1, 2010

Die kleinbäuerlichen Strukturen in der Schweiz zeigen sich natürlich auch in der Landbewirtschaftung. In der Gemeinde Grossaffoltern (vgl. obenstehendes Bild) wurde in den letzten 20 Jahren eine Güterzusammenlegung durchgeführt. Die Kosten beliefen sich auf stolze 20’000 sfr. pro Hektare. Das ungenügende bäuerliche Boden- und Pachtrecht führt dazu, dass die (Wieder-) Parzellierung leider weitergeht.
Zum Vergleich: in Frankreich braucht es dank einem fortschrittlichen Bodenrecht praktisch keine Güterzusammenlegungen und trotzdem ist das Land viel weniger zersplittert und die Kulturlandpreise sind 10mal (!) tiefer als in der Schweiz! (gutes Ackerland F 8000sfr./ha, CH 100’000sfr./ha).