WM-Final!
Die Schweiz im Eishockey-Weltmeisterschaftsfinal! Wowww!
Darauf mussten wir mehr als 50 Jahre warten!
Hopp Schwyzzzz!
„Aus alten Leintüchern schneiderten unsere Mütter die Leibchen, die wir anschliessend sorgfältig mit Stofffarbe knallgelb färbten. Quer über die Brust wurden gross und fett die Lettern HCS genäht, auf den Rücken kamen die Nummern. Ich war immer die Nummer 8, wie Stammbach, der beste Stürmer vom SCB.
Der HCS war bald regional berühmt. Wir spielten gegen alle Dörfer der Umgebung. Gegen die Vorimholzer verloren wir zwar immer, aber die waren älter, grösser und stärker als wir. Wir haben aber immer schöner gespielt als alle anderen.
Die Pflege unserer Natureisbahn beschäftigte uns fast rund um die Uhr. Der Lyssbach fror nie mehr zu, und wir verbrachten halbe Nächte damit, den Schulhausplatz zu spritzen, damit wir sofort, wenn das Thermometer doch endlich unter null Grad fiel, mit unserer Eishockeymeisterschaft beginnen konnten. Nach jedem Match reinigten wir das Eis sorgfältig mit Stallbesen und Schaufel. Wir waren so besessen davon, wirklich gute Spieler zu werden, dass wir jede unnötige Verkürzung unserer Trainingszeit vermieden und alle lästigen Pflichten in grosser Hast erledigten. Zum sonntäglichen Unterweisungsunterricht in der Kirche legte ich nicht mal mehr die Knieschoner ab.“
Wer nicht hören will…
… muss fühlen!
Nach vierzig Jahren sinnlosem Kampf für Bankgeheimnis und Steuerprivilegien für Grossverdiener merkt auch die Schweiz, dass es so etwas wie europäische Solidarität gibt!
Orchideen geschüttelt, nicht gerührt
Gastbeitrag Hänse
Abzockerei mit Direktzahlungen
Schon erstaunlich, wie in der Schweiz grosse Landwirtschaftsbetriebe mit Riesensummen Direktzahlungen überschüttet werden. Gelder vom Steuerzahler notabene.
Im Durchschnitt erhielt ein Hof Les Verrières im Jura 2011 beispielsweise 143 631 Franken – das ist fast dreimal so viel wie der Schweizer Durchschnitt von 52 000 Franken.
Die Infos über diese staatliche Geldverschleuderei gelangen zwar nach wie vor nur tropfenweise an die ziemlich ahnungslose Öffentlichkeit. Man schiebt Datenschutzprobleme vor und hält im Gegensatz zur EU die einzelbetrieblichen Zahlungen an die (Gross)Bauern weiterhin geheim!
Ich sage es deutsch und deutlich: es gibt keinen Anlass und keine Notwendigkeit an einzelne Bauern mehr als 50 000 sfr. pro Jahr auszurichten. Wer mit dieser (grosszügigen) staatlichen Unterstützung nicht kostendeckend wirtschaften kann, der soll besser mit der Landwirtschaft aufhören!
PS: In Frankreich erhalten wir für die Bewirtschaftung unseres 70 ha grossen Ackerbau-Bio-Betriebs rund 15 000 € Direktzahlungen. In der Schweiz würden uns dafür mindestens 150’000 sfr. pro Jahr überwiesen…
Bohnen
Reichliche Niederschläge im Laufe des Winters haben dafür gesorgt, dass sich die Gascogne zur Zeit sehr grün präsentiert. Unsere 20 Hektaren Bio-Féveroles sind gesund und kräftig und versprechen eine gute Ernte.
Es blühen…
… zur Zeit nicht weniger als 17 wilde Orchideenarten und einige Hybriden (Kreuzungen zwischen verschiedenen Arten) auf unserer Ferme!
Einzigartig in ganz Frankreich!
Drôme und Ardèche
Die Ophrys drumana (Ophrys de la Drôme) ist eine ganz spezielle Orchidee.
Und weil es die bei uns im Gers nicht gibt, machten wir einen Zwischenhalt im Departement Drôme im östlichen Rhonetal…
… und in der Ardèche, westlich der Rhone (Château de Crusol)
So sieht das aus, wenn Orchideenexperten unterwegs sind…



















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