Lyssbach
Kaum zu glauben, dass dieser friedlich dahinplätschernde Gewerbekanal…
… bzw. der ruhige Lyssbach…
… schon bei ein wenig Schmelzwasser zu einem reissenden Strom werden kann!
Geschichten zum Lyssbach (Hochwasserstollen, Überschwemmung, Pläne usw.)
Winterweide
Die Mutterkühe und Kälber auf der Inselmatt können wählen, ob sie sich am Schärme in der Tiefstreue, auf dem befestigten Laufhof oder auf der verschneiten, gefrorenen Weide aufhalten wollen. Sie wechseln jeweils zwischen verschiedenen Aktivitäten und Standorten ab, mehr oder weniger unabhängig von Tageszeit und Wetterbedingungen. Erstaunlicherweise bewegen sie sich aber immer alle miteinander als Gruppe. Rinder sind bekanntlich Herdentiere. Die Soziologie einer Kuhherde ist interessanter als man gemeinhin annimmt!
Das sind die beiden jüngsten Herdentiere: Dimitri und Dana
Einst und jetzt
Während neun Jahren ging ich in diesem Backstein-Schulhaus ein und aus. Das war 1954 bis 1963, Primarschule Suberg-Kosthofen, nur zwei Schulzimmer, Gesamtschule, erste bis vierte Klasse zusammen als Unterschule bei einer Lehrerin und 5. bis 9. Klasse als Oberschule bei Lehrer Richard Utz und später Theo Zürrer. Tempi passati…
Heute sieht es am genau gleichen Standort ganz anders aus. Das alte Schulhaus wurde abgerissen. An seiner Stelle steht jetzt die erweiterte Düngerfabrik. Nachhaltige Veränderung einer Dorflandschaft. Hat hier jemand etwas von Heimatschutz gesagt?
Was ich nicht weiss…
Der 27-jährige Fürst Albert von Thurn und Taxis, der sich in der Stadt Zürich niedergelassen hat, gehört zu den 300 Multi-Milliardären der Schweiz. Sein Besitz soll sich auf 30’000 Hektaren Forst und Landwirtschaftsflächen belaufen. Dafür erhält er jährlich 1 016 999 €uros Direktzahlungen aus dem EU Agraretat! Skandal, Skandal…
Nun, auf der Milliardärliste befindet sich bekanntlich auch der als Bundesrat kläglich gescheiterte Christoph B. Für seine grossen Ländereien um Domat-Ems bezog oder bezieht der SVP-Tribun jährlich hunderttausende Franken Schweizer Agrar-Direktzahlungen…
Auch der Neu-Bundesrat Schneider-Ammann ist Milliardär und stolzer Besitzer eines Biobauernhofes. Wetten, dass auch er von den grosszügig sprudelnden Agrardirektzahlungen profitiert oder profitiert hat!
Die bürgerliche Mehrheit des Parlamentes hat es in der Vergangenheit wiederholt abgelehnt, die landwirtschaftlichen Direktzahlungen zu plafonieren und durch vernünftige Einkommens-und Vermögensgrenzen zu beschränken! Selbst eine Volksinitiative (Kleinbauerninitiative) wurden verworfen, die diese Zahlungen an millionenschwere Schlossbesitzer ausgeschlossen hätte!
Argumentiert wird immer, Einkommens- und Vermögensgrenzen seien administrativ schwierig zu handhaben. Bei Krankenkassenprämienzuschüssen und diversen Sozialleistungen ist man bei diesen Abklärungen offenbar weniger zimperlich…
Der wahre Skandal ist aber, dass die landwirtschaftlichen Direktzahlungen in der Schweiz (im Gegensatz zur EU) immer noch geheim gehalten werden! Wenn in jedem Kanton die Liste der hundert grössten Direktzahlungsbezüger endlich auch publiziert würde, dann könnte das Gejammer um sinkende Milch- und Getreidepreise wieder etwas relativiert werden. Und mancher Normalverdiener würde sich verwundert die Augen reiben…










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