Gegen alles Frömmlerische…
„Während die Schöpfungsgeschichte im Religionsunterricht schon ab dem 1. Schuljahr gelehrt wird, taucht die Evolutionstheorie in den meisten Lehrplänen erst am Ende des 10. Schuljahrs auf. Eigentlich müsste es umgekehrt sein: Bevor man Kindern kreationistische Vorstellungen vermittelt, sollten sie gesichertes Wissen über die Welt erworben haben, damit sie die Erzählungen der Religionen korrekt einordnen können.“
Aus dem klugen Plädoyer von Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon für eine gottlose, humanistische Philosophie.
Was Michael Schmidt-Salomon uns da erklärt, tönt zwar hochgescheit. Er geht davon aus, dass man eigentlich ALLES logisch erklären kann. Diesen Weg versuchte ich als Student auch zu gehen, bis ich erkennen musste, dass er ein „Holzweg“ ist, der auf einmal nicht mehr weiterführt. Ein inneres „Gefühl“ (einen besseren Begriff dazu finde ich nicht) auf meiner Wegsuche sagte mir dann, dass ich am besten so leben sollte, dass ich vor mir selber immer ein gutes Gewissen, oder ein gutes „Bauchgefühl“ habe. Dieser Lebensgrundsatz hat sich bestens bewährt, und zwar seit über vierzig Jahren!Nach vielem Nachdenken und „hineinspüren“ über die grossen Dinge im Leben bin ich heute überzeugt, dass die Evolutionstheorie völlig ungenügend ist, und zudem nur im kleinen wissenschaftlich abgegrenzten Raum als quasi-sicher gilt. Aber im globalen Masstab ist sie KEINESWEGS BEWIESEN. Da kann man als Wissenschafter bestenfalls vermuten, dass die Evolutionstheorie da vielleicht auch gelten könnte.In den letzten zwanzig Jahren erkannte ich (als Ingenieur), dass die wissenschaftliche Betrachtungsweise keinesfalls alles erklären kann, sondern dass es zahlreiche Lebensbereiche gibt, wo die Evolutionstheorie versagt, oder bestenfalls rudimentäre Ansätze liefert, welche zur Erklärung nicht genügen.Das kommt mir etwa so vor, wie wenn ein Evolutionstheoretiker, der sich sein Leben lang immer nur auf einer Geraden zwischen Genfersee und Bodensee fortbewegt hat, uns die ganze Schweiz erklären wollte.Alle Menschen, welche bereit sind, die reale Existenz einer nicht materiellen geistigen „Dimension“ oder „Welt“ zu akzeptieren oder mindestens deren Existenzmöglichkeit nicht abzulehnen, ermuntere ich hiermit, auf ihr persönliches Gespür zu vertrauen und „in sich hinein zu horchen“. Mit viel Geduld und Vertrauen, unter Pflege und Hege guter Gedanken eröffnen sich uns nach und nach neue Erkenntnisse.Gedanken wie- was hat mich im Leben tief berührt?- was ist mir in meinem Leben wirklich wichtig?führen uns zu zentralen neuen Erkenntnissen.Und wenn wir den Mut haben zu beten, können wir wunderbare tiefe neue Erlebnisse erhalten, welche uns neue hochinteressante Erkenntnisse schenken.Es braucht dazu kein Studium – es braucht nur Mut und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.Viel Erfolg wünschtWalter Bettler, Stettlen
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Tschou zäme.Und alles Gute im Neuen Jahr vorweg.Schmidt-Salomon, soso, irgendwie nähern sich die Parallelen in der Unendlichkeit – Er ist einer der Vielen, welche sich losgelöst von fadenscheinigen Dogmen und gesellschaftlichen Zwängen die Fragen stellen, welche uns bewegen. Und uns hilft zu erkennen, dass die menschliche Spezies leider nicht dazu geeignet ist, die richtigen Antworten zu geben.Beste Grüsse aus Thailand – Reto
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