Wedele mache…
Wedele mache das war früher. Jetzt entsteht aus Sträuchern und Stämmen bis zu 50cm Durchmesser Hackholz. Blitzschnell und ohne grosse körperliche Anstrengung. Dafür mit viel Lärm. Übrigens: „Wedele“ sind im Bärnbiet kleine Holzbündel aus Sträuchern und Ästen und werden bei uns zum Heizen des Backofens verwendet.
Tapetenwechsel
Ausflug in die kühle Schweiz: Laufhof für die Winterfütterung einrichten auf der Inselmatt.
Der zukünftige Farmer
Rückblick in die Zukunft…. Ich war schon vor 50 Jahren Traktorfahrer. Natürlich auf einem Massey-Ferguson. Mehr darüber in „Bauernland“, Nagel & Kimche.
Der Winzer
Unser Wein entsteht noch in echter Handarbeit. Die Trauben werden natürlich von Hand gelesen, „abtrübelet“ und mit viel Aufmerksamkeit vinifiziert. Wir lassen nichts unversucht, dass die Assemblage: Merlot, Cabernet-Sauvignon, Tannat und Gros Manseng ein Spitzenwein wird! Jedenfalls wird unser Tropfen („Cuvée de Garage“) nicht nur unverkäuflich sondern auch unbezahlbar!
Nun, im nahe gelegenen Bordelais geht es auch anders!
Alles zum Stichwort Reben in diesem Blog.
Hofchronik
Hin und wieder tauchen Besucher bei uns auf, die oder deren Vorfahren hier auf „La Oueyte“ gelebt haben. Dank diesen Leuten können wir mehr und mehr die wechselvolle Geschichte unseres Hofes rekonstruieren. Oft haben sie uns auch Kopien von alten Fotos überlassen, die die baulichen Veränderungen dokumentieren oder Szenen aus dem Arbeitsleben unserer Vorgänger zeigen. Ich komme ein andermal darauf zurück.
Gestern hat Jean-Louis Nieto das Haus seiner Vorfahren zum ersten Mal gesehen. Sein Vater, Jean-Louis, ist in La Ouaïte aufgewachsen und hat seinem Sohn oft von diesem Haus erzählt. Sein Grossvater, Julien Nieto, der hier charbonnier (Köhler) war, hat den Hof 1942 verkauft und ist nach Seissan gezogen, wo er ein Café betrieben hat. Jean-Louis Nieto lebt heute in Toulon an der Côte d’azur.
links: Marc Monferran, menusier in Gimont
rechts: Jean-Louis Nieto.
Mist ist des Bauern List…
Jean-Michel hat uns zwei Fuder gut verrotteten Mist gebracht. Das reicht leider nur für den Potager. Die übrigen 70 ha unseres Hofes müssen mit Gründüngung (Luzerne, Févéroles usw.) auskommen.
Besuch aus…
… aus der Toscana. Andreas und Antoinette produzieren Olivenoel in der Toscana und sind zur Zeit bei uns auf Besuch. Gelegenheit für Erfahrungsaustausch zwischen Schweizer Biobauern im Ausland.
Sofies Welt
Die Sonne ist etwas mehr als acht Lichtminuten von der Erde entfernt. Pluto – der entfernteste Planet in unserem Sonnensystem – ist etwas mehr als fünf Lichtstunden von uns entfernt. Unsere eigene Sonne ist einer von vierhundert Milliarden von anderen Sternen in einer Galaxis, die wir als Milchstrasse bezeichnen. Die Entfernung zu unserem ersten Nachbarstern beträgt vier Lichtjahre. Die ganze Galaxis – oder der ganze Sternennebel, wie wir auch sagen – ist 90’000 Lichtjahre breit. Das heisst, wenn wir einen Stern in der Milchstrasse ansehen der 50’000 Lichtjahre von unserer Sonne entfernt liegt, dann sehen wir 50’000 Jahre in die Vergangenheit!
Die Astronomen rechnen mit an die hundert Milliarden anderen Galaxien im Universum und jede von diesen Galaxien besteht wieder aus an die hundert Milliarden von Sternen. Der Andromedanebel zum Beispiel ist zwei Millionen Lichtjahre von unserer Galaxis entfernt. Wenn dort ein schlauer Sterngucker sein Teleskop auf unsere Erde richten würde, dann kann er uns nicht sehen, weil das was er sieht zwei Millionen Jahre alt ist und es damals die Menschen noch gar nicht gab…
Warum ich das alles erzähle? Weil ich Sofies Welt gelesen habe und weil hier im Süden die Milchstrasse jeweils so majestätisch am Nachthimmel steht. Sofies Welt ist ein Roman über die Geschichte der Philosophie, eigentlich als Jugendbuch gedacht aber selbst für ältere Semester ganz schön anspruchsvoll und faszinierend.
Woher kommt die Welt?
Streik – grève !
Wenn das Volk es will, steht alles still! Heute ist (wieder einmal) Streiktag in Frankreich. Die Gewerkschaften hoffen zwei Millionen Leute gegen die ungeliebte Erhöhung des Rentenalters von 60 auf 62 Jahre auf die Strasse zu bringen. Damit soll die Nationalversammlung gezwungen werden, bei ihren Beratungen der Gesetzesvorlage in den nächsten Tagen auf die Anliegen der Arbeitnehmer Rücksicht zu nehmen.
Bei uns auf dem Land merkt man von dem Streik nicht viel, obschon auch die Bauernverbände mitmarschieren und höhere Altersrenten fordern. Gut, der Briefträger wird nicht kommen, die „Le Monde“ wird nicht erscheinen, „France Inter“ sendet den ganzen Tag nur seichte Musik und der (spärliche) öffentliche Verkehr kommt ganz zum Erliegen.
Aber 60% der Bevölkerung befürworten gemäss Umfragen die Protestversammlungen gegen die Regierung! Sarkozy wird sich mehr und mehr Sorgen machen müssen um seine Wiederwahl 2012! Vive la grève!
„Le rôle du politique, c’est de fermer sa gueule et d’écouter ce qui se passe en bas“ Alain Touraine
Swisscommunity
Seit kurzer Zeit gibt es auf dem Netz eine Plattform für Auslandschweizer
Die Online-Plattform will den rund 750 Auslandschweizervereinen und 600’000 AuslandschweizerInnen auf der ganzen Welt ermöglichen, sich besser zu vernetzen.
Natürlich gibt es auch News und allerhand Wissenswertes über die Schweiz zu erfahren.
Bisher haben sich 2200 Auslandschweizer eingeschrieben, davon 300 aus Frankreich.
Die Site wird auf deutsch, englisch und französisch geführt.
Als Mitglied von SwissCommunity können Sie Kontakte und Beziehungen mit der Schweizer Diaspora ebenso wie mit der Schweiz selbst knüpfen und daneben von einer Vielzahl von Angeboten und Dienstleistungen profitieren. SwissCommunity ist wie Sie: einzigartig










leave a comment