Sag mir wo die Blumen sind…
Im Laufe der Jahre ist diese wirklich einzigartige Orchideenwiese entstanden. Eine stillgelegte Ackerfläche (reconversion terre arable) haben wir seit 8 Jahren nur einmal im Jahr spät gemäht, natürlich nie gedüngt und nur extensiv und kurzzeitig beweidet. Das Resultat ist eine Magerwiese mit einem Orchideenbestand der schon bald die Auszeichnung Weltnaturerbe verdient…
Orchis purpurea in allen Farben…


Ist ja irre – schon fast eine Reise wert!!Es zieht gewaltig……
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Wenn man nur einmal mäht im Jahr, muss man das Mähgut dann abführen? Und was macht man dann damit, mit dem harten Stroh?(Als Hobbybauer lasse ich das Mähgut zum Teil gerne einfach liegen. Habe ich darum keine Orchideen? Gibt es dafür in 10’000 Jahren ein Moor?)Freundliche GrüsseKoni Kreis
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Danke für die euphorischen Kommentare!Je nach Ertrag presse ich das Heu und setze es im Winter den nicht verwöhnten Blonde Aquitaines vor…Ich nehme an, dass die (magere) Bodenqualität (hier argilleu calcaire, ton- und kalkreich, humusarm) entscheidend ist für das Gedeihen von Orchideen. Die gleiche Bewirtschaftungspraxis im Berner Seeland hat nach Jahrzehnten auch sehr schöne Blumenwiesen ergeben, allerdings mit vielen Margeriten und keinen Orchideen…Mit blumigen GrüssenRuedi Baumann
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Ein Grund mehr, des Sommers nicht mehr den Rasen zu mähen. 😉 …wenn ich denn einen hätte.Danke. Wirklich sehr schöne Bilder.
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