Saatgutkosten
Mein Sohn teilt mir mit, dass er in der Schweiz bei der Landi Bio-Saatgut-Weizen für sfr. 174.- pro Zentner gekauft habe. Die Landi habe das Biosaatgut aus Frankreich importieren müsssen, weil in der Schweiz zuwenig Ware vorhanden war.
Ich erhalte für meinen Bioweizen hier ca. sfr. 17.- pro Zentner, also rund zehn mal weniger als man dafür in der Schweiz bezahlt.
Liebe CH-Bauern, die ihr immer wieder gegen die EU stimmt: da kann doch etwas nicht stimmen!
Verlangt doch endlich EU-Saatgutpreise! Und fragt den Blocher, wie das nun sei mit diesem Inseldasein im Hochpreisland der Eidgenossen!
Wenn mir der Landwirtschaftsminister schreibt…
Madame, Monsieur,
Dans le cadre de la campagne „Simplifions!“ vous m’avez fait part de
vos suggestions et je tiens à vous en remercier personnellement.
De nombreuses propositions de simplification me sont parvenues, signe
de l’ampleur des attentes que suscite ce chantier.
Je m’étais engagé à vous faire part des avancées obtenues. A ce jour,
plus d’une cinquantaine de mesures ont été décidées. Le document que je
vous transmets vous présente vingt de ces mesures qui devraient retenir
votre attention et qui auront un impact dans votre quotidien.
Bien évidemment les travaux se poursuivent. Ainsi, l’identification
d’une exploitation par un numéro unique pour toutes les procédures
constituera le chantier prioritaire des mois à venir. Cette disposition
permettra de ne plus redemander à l’agriculteur des pièces ou des
justificatifs qui auront déjà été transmis à l’administration. De
premiers résultats seront visibles dès 2007 et j’en fais ma priorité.
Ensemble nous avons pu engager une démarche visant à alléger la
charge administrative. Cette collaboration inédite a été enrichissante
pour les services du ministère. Dorénavant, pour éviter de recréer de la
complexité, j’ai décidé que les instances de la simplification seraient
élargies à des représentants de la profession agricole. Ces instances
doivent s’assurer que les travaux du ministère de l’agriculture et de la
pêche intègrent toujours le souci de simplification.
Je vous prie de croire, Madame, Monsieur, à l’assurance de mes
sentiments les meilleurs.
Dominique BUSSEREAU
(Ministre de l’agriculture de la France)
Ich habe vorher Vorschläge gemacht, wie man die komplizierten Berechnungen für die EU-Direktzahlen vereinfachen könnte….
Ségolène Royale, Présidente de la République
Grosse Première in France: Ségolène Royal, Dominique Strauss Kahn und Laurent Fabius bestritten gemeinsam eine öffentliche TV-Debatte, um am 16. November zum (aussichtsreichen)sozialdemokratischen Präsidentschaftsanwärter gewählt zu werden.
Mein Eindruck: Eine hochstehende Diskussion mit drei Persönlichkeiten aus der französischen Politik, die sich nicht scheuten, auch unterschiedliche Auffassungen einer allfälligen sozialdemokratischen Staatspräsidentschaft darzustellen.
Nach meinem Dafürhalten hat dabei Ségolène am meisten gepunktet. Nicht nur, dass sie offen deklarierte, nicht auf alles eine Antwort zu wissen, sondern auch ihr natürliches Auftreten, ihr Anliegen mit den Menschen zusammen neue Lösungen zu suchen und nicht nur auf hochdotierte Experten zu setzen macht sie meines Erachtens zur klaren Favoritin.
Ich gehe davon aus, dass sie ihren beachtlichen Vorsprung in den Umfragen damit weiter behält oder sogar noch ausbauen kann.
Jedenfalls dürfte sie die Einzige sein, die den wahrscheinlichen bürgerlichen Kandidaten Nicolas Sarkozy in den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 07 schlagen kann.
Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn die Grande Nation von einer Frau präsidiert würde!
Ich habe zum ersten mal vor etwa zwei Jahren von einem bürgerlichen Senator gehört, dass für ihn Frau Royal die Geheimfavoritin für das Amt des Staatspräsidenten sei. Hoffentlich bekommt er recht.
Noch etwas: in der Debatte wurden verschiedentlich die skandinavischen Staaten als Vorbilder für fortschrittliche Lösungen genannt, die Schweiz wurde dabei kein einziges Mal erwähnt…..
Und so sieht es Le Monde:
Fabius a l’air d’être de gauche, DSK d’être compétent, Ségolène d’être populaire. Trois airs, c’est une cacophonie. Sans oublier les Français, qui ont l’air de s’en moquer.
Welternährungstag
Die Hunger Map der FAO zeigt die Hungergebiete der Erde (Stand 2003, Prozentsätze der Bevölkerung die Hunger leidet)
Mehr Informationen dazu auf der Website der FAO
Allianz gegen den Hunger
Die Expo de Gascogne ist so etwas wie die BEA, das Comptoir oder die Olma in der Schweiz.
Man trifft sich, berät neue Entwicklungen und tätigt Geschäfte.
Alles was Rang und Namen hat, ist am letzten September-Wochenende an der Expo Gascogne in Auch vertreten. Die prächtigsten Kühe stehen da in Reih und Glied: Blonde d’Aquitaine, Charolais, Aubrac oder wie sie alle heissen.
Die schwarzen Mutterschweine, porcs de Gascogne, vergnügen sich mit ihrem zahlreichen Nachwuchs. Enten und Gänse jeglicher Provenienz dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Daneben stehen die gewaltigen Mähdrescher und Traktoren mit meterbreiten Pneus und erfreuen den bäuerlichen Nachwuchs. Landtechnik, Landleben, Tiere, Gerätschaften aller Art, daneben aber auch Möbel, Küchen, Cheminées, Sinnvolles und Sinnloses und sehr viele Verpflegungsstände mit allem was den Hunger stillt und natürlich Vin du pays, Armagnac jeden Alters und Floc de Gascogne, roten und weissen.
Heizen mit Weizen
Bei den thematischen Ausstellungen stehen die Biocarburants im Mittelpunkt des Interesses: Pflanzenöl als Dieselersatz, Ethanol, alternative Heizsysteme mit Sonnenenergie und – Weizen! Heizen mit Weizen?
Wie es weitergeht steht in der Kolumne auf swissinfo.org
Besucherin porträrtiert Besucher
Gaea Mühlestein hat heute Kathrin und Simon porträtiert. Chapeau! Wenn ich das könnte, würde ich nichts anderes mehr tun….
Bestellungen nimmt entgegen gaea.muehlestein@gmx.ch
Bauernland illustriert
Auf vielseitigen Wunsch illustriere ich hier von Zeit zu Zeit Kapitel aus meinem Buch „Bauernland“ (erschienen bei Nagel & Kimche, im Buchhandel erhältlich, 27.20 sfr.).
Ich beginne mit dem Kapitel „Geissenpeter“
„Im grossen Saal des Gasthof Bären, da wo jeweils die Theatervorführungen der Musikgesellschaft stattfanden und die Kulissen das ganze Jahr auf der Bühne stehen blieben, wurde uns Schulkindern einmal im Jahr ein Film gezeigt. Das waren am Anfang noch Schwarzweissfilme, die auf einem ratternden Projektor abgespielt wurden. Sie waren von den vielen Vorführungen so abgenutzt, dass über die Bilder auf der Leinwand senkrechte Streifen liefen, als würde es immer regnen. Meinen ersten Film habe ich da gesehen, es war ein Film über…..“
Nähers bei Nagel & Kimche
Kindergarten
Viele Besucher mit vielen Kinderlein geniessen bei uns im Garten die Oktobersonne. Kindergarten à la française.








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