Nüsse knacken
Rund zwei Dutzend Walnussbäume habe ich inzwischen aus den Hecken „ausgeholzet“, das heisst so freigestellt, dass im Herbst die Nüsse aufgesammelt werden können. Allerdings gilt es dann jeweils, den Wildschweinen zuvorzukommen…
2013 scheint ein Nussjahr zu werden.
Alles über Nüsse
Automatische Bewässerung
Rechtzeitig vor der grossen Sommerhitze habe ich die Bewässerung unseres potager automatisiert. So sollte die Wasserversorgung von Stephanies Setzlingen, Tomaten und Salaten auch während unserer Abwesenheit gewährleistet bleiben.
Nächtlicher Besuch
Bekanntlich ist das Gras ennet dem Zaun grüner. So kommt es hin und wieder vor, dass uns eine Schafherde aus der Nachbarschaft besucht. Weil die junge Luzerne bei den Tieren Probleme verursachen könnte, habe ich den troupeau de brébis in aller-Herrgotts-Frühe wieder heim begleitet…
Zwei Stunden später waren sie schon wieder da….
Neuer Minister
Unser Député (Abgeordneter in der Nationalversammlung) wird neuer Umweltminister in Frankreich.
Hierzulande werden Minister manchmal blitzartig ausgewechselt. Nachdem die bisherige Umweltministerin Delphine Batho heute morgen noch die ihr auferlegten Budgetkürzungen öffentlich kritisiert hat, war sie heute Abend bereits nicht mehr im Amt!
Als neuer Minister für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie ist Philippe Martin ernannt worden. Er ist einer unserer beiden Parlamentsabgeordneten. Das Departement Gers zählt nur zwei, notabene sozialistische, Abgeordnete. Zudem präsidiert Philippe Martin auch das Regionalparlament (conseil général) des Gers.
Allerdings sind die Ämterkumulationen (cumul des mandats) seit der Präsidentschaft Hollands verpönt und sollen demnächst untersagt werden. Philippe Martin wird aber auch als Minister Abgeordneter bleiben, seine Funktionen aber an seine Suppleantin abtreten.
Ausblicke
Ausblick aus meinem Bürofenster
Da pfeift man lieber auf Computerprobleme und Telefonwarteschlangen und geht nach draussen!
Fête à Castelnau-Barbarens
Jedes noch so kleine Dorf im Gers organisiert sein eigenes Dorffest. Dieses Wochenende feiert Castelnau-Barberens mit viel okzitanischer Musik und Tanz, mit dem obligaten opulenten Repas und selbstverständlich mit allerlei örtlichen Verkaufsständen.
Französisches savoir vivre und dörfliche convivialité in der Gascogne!
Die drei Eidgenossen
Am höchsten Punkt von unserem Heimetli, auf genau 282 m.ü.M., haben wir vor Jahren diese drei Baumstrünke aufgestellt. Als Sitzplatz für müde Wanderer, weil man hier eine phantastische Rundumsicht über das ganze Land geniesst und einen grossartigen Panoramablick auf die Pyrenäenkette im Süden hat.
Wir haben sie anfänglich „die drei Eidgenossen“ genannt. Im Laufe der Jahre und mit fortschreitender Integration unsererseits (und der wachsenden Kritik am eidgenössischen Banken- und Steuersystem…) wurden sie aber mehr und mehr zu den „trois mousquetaires“ umgetauft.
Die „drei Musketiere“ passen irgendwie auch besser in die Landschaft der Gascogne.
77 Kurzgeschichten
77 illustrierte Kurzgeschichten zum Thema „La Oueyte“ finden Sie hier!

















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